1. // für uns ist und bleibt / der tod / ein negatives - / das aufhören des lebens / allein / er muss auch eine positive seite haben / die jedoch nur verdeckt bleibt / weil / unser intellekt durchaus unfähig ist / sie zu fassen / daher / erkennen wir wohl / was wir durch den tod / verlieren / nicht aber was wir durch ihn / gewinnen. //
2. // das leibhaft leidende / individuum / das nach ursprung und überwindung des leidens fragt / erhält seine antwort / in der zuwendung zu sich selbst als / dem subjekt seines leidens / das zugleich / das erkennende und darin auch / das der abstrakten reflexion mächtige / subjekt ist. //
3. // es gilt, neugeborene / vom schreien zu entwöhnen / dies gelingt / indem man / den zögling durch schläge lehrt / die schreie mit schmerz zu assoziieren / und diese in folge zu unterlassen / diese unsitte des schreiens / selbiges gilt / für das gefühl der liebe / lieben mit schmerz assoziieren / zu lernen, ist das leichteste mittel / das lieben darauf folgend / zu unterlassen / unsitte des liebens //
4. // tanz / eines der / ursprünglichsten / naturtriebhaften / ausdrucksmittel des menschen / seelisch-geistige vorgänge durch bewegungen des körpers / durch gestik und mimik / zu ver-sinn-bild-lichen //
5. // dass der sinn / den wir erhalten / von den fragen / abhängt / die wir stellen / bedeutet auch / dass die welt / und das leben / in der welt / weder einen sinn / noch keinen sinn / hat / sondern / dass der sinn / davon / abhängt / was wir / aus der realität / entfalten //
6. // der mensch handelt dann sittlich / moralisch / ethisch gut / wenn er sich / unter dem anspruch der sittlichkeit / die ziele seines handelns / selbst gibt / und das gute / die authenzität der eigenen persönlichkeit / zu verwirklichen / sucht //
7. // das ins werk setzen der wahrheit / werksein heisst / eine welt aufstellen / schönheit / jene weise / wahrheit als unverborgenheit im sein zu sehen / wahrheit / ist immer / auch ihr gegenteil //
Montag, 30. Juni 2008
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